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Fachschaften

Berufungskommission

Berufungskommission

Die Berufungskommission ist eine Gemeinschaft, die gemeinsam bei der Auswahl eines zu berufenden Professors oder einer zu berufenden Professorin teilnimmt. Bei jeder Berufung werden die studentischen Vertreter mit einbezogen.

Die Fachschaft wählt einen Vertreter, welcher an der Kommission teil nimmt. Dieses Mitglied hat dann eine Stimme bei der Auswahl eines Bewerbers abzugeben.

Die Bewerbungsunterlagen werden geprüft, es werden Probevorlesungen angehört und ein Vertreter der Fachschaft ist beim Bewerbungsgespräch anwesend.

Rechtliche Rahmenbedingungen

 
Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg §48 Studienkommission Abs.4

(4) Zur Vorbereitung des Berufungsvorschlags bildet der Vorstand im Benehmen mit der Fakultät eine Berufungskommission, die von einem Vorstandsmitglied oder einem Mitglied des Fakultätsvorstands der Fakultät geleitet wird, in der die Stelle zu besetzen ist; der betroffenen Fakultät steht ein Vorschlagsrecht für die Besetzung der Berufungskommission zu. In der Berufungskommission verfügen die Professoren über die Mehrheit der Stimmen; ihr müssen außerdem mindestens eine hochschulexterne sachverständige Person, eine fachkundige Frau sowie ein Studierender angehören. Sind mit der zu besetzenden Professur Aufgaben im Universitätsklinikum verbunden, so sind ein Mitglied des Klinikumsvorstands und eine von diesem bestimmte fachkundige Person berechtigt, beratend an den Sitzungen der Berufungskommission teilzunehmen. Die Berufungskommission stellt, bei W3-Professuren unter Einholung auswärtiger und vergleichender Gutachten, einen Berufungsvorschlag auf, der drei Namen enthalten soll; bei künstlerischen Professuren an Musik- und Kunsthochschulen genügen auswärtige Gutachten. Der Studiendekan hat zu den Fähigkeiten und Erfahrungen der Bewerber in der Lehre Stellung zu nehmen. Die einzelnen Mitglieder der Berufungskommission können ein Sondervotum abgeben,
das dem Berufungsvorschlag anzufügen ist. Die Grundordnung regelt die Art der Beteiligung des Fakultätsrats und kann eine Beteiligung des Senats vor der Beschlussfassung durch den Vorstand vorsehen.